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  Schmetterlingsbuntbarsch
 
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Schmetterlingsbuntbarsch (Microgeophagus ramirezi)


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Der Schmetterlingsbuntbarsch ist ein Juwel für jedes kleine Aquarium!

Der Schmetterlingsbuntbarsch (lateinisch: Microgeophagus ramirezi) wurde nach Manuel V. Ramirez benannt, der die ersten Tiere in die USA ein- und der Wissenschaft zuführte.  Wahrscheinlich zur kommerziellen Ausbeute wurde zuerst ein Geheimnis um den Fundort dieses Fisches gemacht. Zu den ersten früheren Hinweisen zu seinen Biotopen gehört ein Datz-Bericht von Paul E. FISCHER im Jahre 1968. Heute kennt man sein gesamtes Verbreitungsgebiet, welches sich zwischen dem 4. und 9.°N sowieso dem 62. und 72°W befindet. Dort bewohnt er Savannenteiche, die ursprünglich künstliche Viehtränken waren. Bei Niedrigwasser können in diesen Tümpeln Temperaturen bis zu 30°C herrschen, während des europäischen Sommers ist es meist nur um wenige Grad kühler. Die Teichen können Pflanzenwuchs (z. Bs. Nymphaea, Eichhornia, Cabomba) aufweisen, dies ist aber meist nicht gegeben und so bildet überhängende Ufervegetation meist den einzigen Schutz.

Haltung:
Der Schmetterlingsbuntbarsch (M. ramirezi) bevorzugt saures, weiches Wasser (ph-Wert=6,5, Gh=<7) wie in seiner Heimat. Das Becken zur Haltung sollte min. 54L haben, da er wie jeder Buntbarsch revierbildent ist. Der Bodengrund sollte aus Sand bestehen, da er manchmal gründelt, auch sollte das Becken dicht bepflanzt sein. Bei der Vergesellschaftung sollte man darauf achten, dass die Fische zum SBB passen, da er einen ph-Wert um 6,5 bevorzugt und eine hohe Temperatur von 26-29°C., daher sind bei größeren Becken andere Fische aus Süd-Amerika geeignet. Der Fisch sollte als Pärrchen (1m/1w) oder als Harem (1m/2-3w) gehalten werden, je nach Temperament des Männchens.  Wenn ein Pärrchen sich gefunden hat, bleibte es meist für immer zusammen.

Der SBB wird um die 6cm groß, aber es gibt viele verschiedene Zuchtformen und diese können deutlich größer oder kleiner sein. Es gibt auch viele Farbzüchtungen, z. Bs. "Gold" (siehe Bild) oder "Blau".

Vermehrung:
Die Schmetterlingsbuntbarsche sind Offenbrüter (neigen zum Versteckbrüten) und laichen an Pflanzen oder großen Kieselsteinen ab. Falls sie nichts passendes finden, graben sie eine kleine Grube in den Sandboden und legen dort ihre Eier ab. Beide Elternteile kümmern sich um die Aufzucht der Jungfische, das Männchen verteidigt das Revier und das Weibchen fächelt den Eier immer wieder frisches Wasser zu.  In einem Gelege können bis zu 300 Eier sein. Die Larven schlüpfen nach 2 Tagen. Nach ca. 3 Tagen haben die Jungen ihren Dottersack aufgebraucht und schwimmen, von den Eltern behütet durch das Becken. Ab dann sollten sie mit Artmia oder Staubfutter (zerriebenes Trockenfutter) gefüttert werden. Bei Gefahr fallen alles Jungen wie Steine zu Boden und bewegen sich nicht mehr, wenn die Gefahr vorbei ist, stubst sie das Weibchen wieder an und sie schwimen weiter.

 
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