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  Tüpfelbuntbarsch
 
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Tüpfelbuntbarsch (Laetacara curviceps)


Der Tüpfelbuntbarsch wurde erstmals 1840 von Johann Jakob Heckel beschrieben. Sein offizieller lateinischer Name ist Laetacara curviceps, allerdings gibt es eine Reihe von Synonymen: Acara curviceps, Parvacara curviceps, Aequidens curviceps. Eine weitere deutsche Bezeichnung ist je nach Aussehen auch Rotbrust-Tüpfelbuntbarsch (siehe Bild).

Dieser Fisch kommt aus Südamerika. Dort lebt er an den strömungsarmen Ufern und Buchten des gesamten Amazonasgebietes. Manche Arten leben auch in kleinen Teichen, zusammen mit anderen Buntbarschen, z. B. dem Schmetterlingsbuntbarsch.  Es gibt viele verschiedene Farb und Lokalformen des Tüpfelbuntbarsches.
(Ins Wasser hängende) Sumpfpflanzen in Ufernähe bieten ihnen dabei Versteckplätze.

Haltung:
Die Haltung sollte als Paar erfolgen. Das Becken sollte min. 54L  (entspricht einer kantenlänge von 60cm) fassen. Die Wasserwerte sollten im neutralen und weichen Bereich liegen. Die Temperatur sollte ca. 25°C liegen, seine Toleranz reicht aber 26-30°C.  In einem 80cm langen Aquarium kann man bereits 2 Pärrchen pflegen, da der Tüfpelbuntbarsch eine sehr friedliche Chichlide ist. Eine vergesellschaftung mit einem anderen friedlichen Buntbarschpärrchen z. B. einem Pärrchen Schmetterlingsbuntbarsche ist auch kein Problem, da sie auch in der Natur zusammen leben. Das Becken sollte dicht bepflanzt sein und Wurzeln sollten Deckung bieten. Sand als Bodengrund ist zu empfehlen und eine flache Steine darauf. Gefüttert werden sollte vorrangig mit Lebendfutter, Trockenfutter wird nur von manchen Tieren genommen.

Zucht und Geschlechtsunterschiede:
Die Zucht ist einfach und schon sehr oft gelungen. Meistens klappt sie schon im Gesellschaftsbecken. Die Wasserwerte sollten dabei um den Neutralpunkt liegen.
Die Weibchen sind deutlich kleiner, als die Männchen, desweiteren sind die Dorsale und Anale bei den Männchen länger ausgezogen.  Es handelt sich um monogame Offenbrüter, die bei der Brut ihr sonst friedliches Verhalten ablegen und ihre Brut aggressif verteidigen. Nach dem eine Grube gegraben oder ein Stein sorgfältig geputzt wurde, legen sie ca. 200-300 Eier. Nach 48 Stunden schlüfpen die Jungfische, währenddessen wurden sie mehrfach umgebettet. Nach weiteren 5 Tagen schwimmen die Jungen frei und werden von den Eltern durch das Becken geführt. Als Erstfutter sollte man Pantoffeltierchen oder Trockenfuter verwenden, erst einige Tage später Artemia.

 
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