SBB's und mehr
  Zebrabärbling
 
"

Zebrabärbling (Danio rerio)


Der Zebrabärbling (Danio rerio) ist ein Klassiker in der Aquaristik und dort schon seit langem vertreten.

Haltung:
Er wird 6cm groß, die Männchen bleiben kleiner und schlanker. Er lebt in der Natur in klaren, schnellfließenden Bächen in Vorderindien. Deshalb sollte in dem Aquarium auch eine starke Strömung herrschen (eventuell muss eine zusätzliche Kreiselpumpe eingebaut werden). Dann kann man diese Fische in der Strömung spielen sehen . Es handelt sich um eine sehr lebhafte Art, die man deshalb nicht mit ruhigen Arten vergesellschaften sollte, da sich diese gestört fühlen könnten. Außerdem sollte bei der Vergesellschaftung darauf geachtet werden, dass die zu vergesellschafteten Fische die starke Strömung mögen.Außer der starken Strömung sollte das Becken auch eine starke Beleuchtung aufweisen. Das Becken sollte min. 80cm lang sein, da es sich bei den Zebrabärblingen um sehr schwimmfreudige Fische handelt. Am besten geeignet ist eine Sonderanfertigung, d.h. das Becken ist länger aber schmaler und somit kommt auch die Strömung besser zur Geltung. Es sollte genügend freier Schwimmraum vorhanden sein, aber auch eine dichte Randbepflazung (siehe Zucht).
Der ph-Wert sollte im neutralen Bereich liegen. Die Temperatur sollte nicht so hoch sein, da die Farben der Fische dann verblassen.
Achtung: Der Fisch springt! Also alle Löcher in der Abdeckung mit Filterwatte verschließen!

Zucht und Geschlechtsunterschiede:
Die Vermehrung von Zebrabärblingen ist relativ einfach und leicht zu schaffen. In Haltungsbecken mit dichter Randbepflazung können öfters ein paar Jungfische hochkommen. Aber die "richtige" Zucht sollte in einem extra Becken erfolgen (zur Zucht sind 54L ausreichend). Man sollte Glasmurmeln auf den Boden des Beckens legen, damit die Eier da zwischen fallen, denn die Eltern sind Laichräuber und versuchen die Eier sofort zu fressen. Man sollte 1 Weibchen (dicker, fülliger) und 2 Männchen (verhältnis mäßig extrem schlank) zu einem Zuchtversuch zusammensetzen. Das Weibchen legt zwischen 300 und 400 Eier. Die Eltern sollten nach erfolgreichem Ablaichen wieder herausgefangen werden (siehe Laichräuber). Nach 73 Stunden schlüpfen die Jungfische. Die Jungfische werden dann später mit zerriebenem Trockenfutter angefüttert, zuerts mit Infusorien und Artemia.

 
  Es waren schon 60330 Besucher hier! Alle Bilder und Texte unterliegen de Copyright. Sie dürfen nur mit meiner ausdrücklichen Genehmigung verwendet werden.  
 
=> Willst du auch eine kostenlose Homepage? Dann klicke hier! <=